
Selbstverständnis
Wir erleben jeden Tag wie sehr unsere Tiere Nähe, Zärtlichkeit und Geborgenheit brauchen. Umso unbegreiflicher ist es, dass sie vielerorts isoliert von ihren Artgenossen gehalten werden. Oftmals werden sie schon mit zwei Wochen in Einzelboxen großer Mastanlagen eingesperrt. Dort bekommen Kälbchen keine Muttermilch, kein Heu, kein Gras, sondern künstliche Ersatzprodukte, damit ihr Fleisch für die Weiterverarbeitung hell bleibt.
Dabei sind sie Säugetiere wie wir: Sie fühlen, brauchen Zuwendung und haben ein Recht auf ein artgerechtes Leben.
Unsere geretteten Milchkühe sind heute zwischen 12 uns 18 Jahre alt. Viele mussten bis zu zehn Geburten und ebenso viele Trennungen von ihren Kälbchen erleben. Denn eine Kuh gibt, wie ach der Menschen, nur Milch, nachdem sie ein Baby geboren hat. Deshalb werden Milchkühe jedes Jahr erneut künstlich besamt und jedes Jahr erneut von ihrem Kalb getrennt. Für die Fleischindustrie gilt das Kälbchen als „Nebenprodukt“, doch für die Mutter und ihr Baby bedeutet es den Verlust ihrer natürlichsten Beziehung.
Bei uns kommen all diese Tiere endlich das, was ihnen zusteht:
Ein lebenslangen, sicheren und artgerechten Platz.
Frei von Ausbeutung
Frei von Nutzenzwang
Frei als fühlendes Lebewesen
Für uns ist klar:
Jedes Tier hat ein Recht auf Freiheit, Familie und ein selbstbestimmtes Leben!
Vielen Dank! Im Namen aller unserer wundervollen Kühe <3




