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Rettungen

"Für die einzelnen Tiere bedeutet es alles."

Die Kälbchen, Kälber und ehemaligen Milchkühe, welche bereits hier leben, wurden vor der Kälbermast und Schlachtung gerettet.

Wir konnten bis heute mehr als 130 Kälbchen, Kälbern und ehemaligen Milchkühen die Freiheit schenken.

Unsere ehemaligen Milchkühe sind zum Teil 12 bis 18 Jahre alt und mussten bis zu 10 Geburten und Trennungen von ihren Kälbern erleben. Für die Kälbchen bedeutet das, dass sie ihrem ursprünglichen und natürlichen Recht auf Mutter-Kind Liebe beraubt werden. Und das seit Jahrhunderten. Nur weil der Mensch die Kuhmilch für sich und seine Zwecke beansprucht. Wir erleben täglich wie sehr Kälbchen Zuneigung, Zärtlichkeit und liebevoller Aufmerksamkeit bedürfen - es ist unbegreiflich, wie man sie alleine und isoliert voneinander (und ihren Müttern) halten kann - oder sogar ab dem zarten Alter von 2 Wochen in riesigen Kälbermast-Fabriken, ebenfalls in Einzelhaltung, ohne artgerechte Nahrung dahin vegetieren lassen kann.

 

Artgerechte Heimat

"Große Wiesen, warme Ställe. Familie. Viel Grün und Ruhe."

Auf insgesamt 50 ha (500.000 Quadratmeter) natürlicher Fläche, haben die geretteten Tiere ein neues und artgerechtes Leben gefunden.

Weitläufige Wiesen, Schattenbäume und Zugang zu Frischwasser.

Wir tun alles um ihnen ein gutes Leben zu bieten.

 

Geburten & Familie

"Tiere haben ein Recht auf freies Leben und auf Familie."

Das Entstehen von Leben ist etwas ganz Besonderes.
Dabei stimmt uns wohl jeder Mensch zu, dass eine Mutter niemals von ihrem Babies getrennt werden sollte.

Auch Kühe sind fühlende Lebewesen mit einem Recht auf Familie. Warum also gilt dies nicht auch für sie?
Warum entreisst man ihnen ihre Babies?

Bei uns können die Kälbchen an der Seite ihrer Mütter aufwachsen und ein freies Leben genießen.

Mehr als 55 Geburten gab es bei uns bereits.

 

Begegnungen

"Begenungen mit unseren Tieren bringen den Menschen näher, dass sie alle fühlende Lebewesen sind"

Meist begreift man die Tiere erst, wenn man ihnen nahe ist und ihnen in die Augen blickt.
Sie sind fühlende Lebewesen und haben Bedürfnisse wie wir.

Viele von uns wissen nicht, welche Schicksale und Individuen hinter Milchprodukten stehen.

Wenn man die Tiere einmal hautnah erlebt hat, bemerkt man schnell ihre ganz eigenen und unterschiedlichen Charaktere und ihre Intelligenz.

All das können die Menschen bei uns kennenlernen.
Bei Patentreffen oder angemeldeten Besuchen.

 

Tägliche Arbeit

"Von großen Strohlieferungen, Bauarbeiten, über die Wasserversorgung an kalten Wintertagen...jeden Tag ist etwas zu tun."

Die Umsorgung unserer Tiere besteht aus harter Arbeit und Bereitschaft, rund um die Uhr.

 

365 Tage im Jahr, 7 Tage die Woche, ohne freie Tage und meist bis spät in die Nacht.

Im Frühjahr müssen die Weiden und Futterflächen abgeschleppt und alle Weidezäune, von mindestens 30 Weiden erneuert werden.
Jedes Jahr werden dazu mindestens 200 neue Weidepfähle angefertigt, indem alte, trockene Bäume gefällt und gespalten, angespitzt und natürlich auch eingeschlagen werden.

Drei mal jährlich wird Futter gemacht, d. h. gemäht, gewendet, geschwadert, gepresst und gewickelt. Wir haben auf dem ersten Hof durchschnittlich 600 Ballen Heusilage im Jahr.

Wenn die Tiere auf den Weiden sind, wechseln wir mit ihnen immer wieder die Flächen, damit sich die vorherige erholen und wieder anwachsen kann.
Die Rinder müssen immer wieder mit Wasser versorgt werden, also große Wasserbehälter hin und her gefahren und Futterraufen und Unterstände aufbebaut werden.

Vor dem Einstallen, werden alle Ställe grundgereinigt und gekalkt und wenn die Tiere eingestallt sind, wird täglich mindestens 2 mal gefüttert und gemistet. Die Kälbchen, welche keine Mutter haben werden 2 - 3 mal getränkt.


Und und und......es ist immer etwas zu tun, oder zu reparieren.

 

Kälbchenglück Lebenshof      C/O Vereinsbüro  Hauptstraße 76,     53797 Lohmar.

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